Ludwig Meidner

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Ludwig Meidner: Begegnungen
Philipp Gutbrod
Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
Verlag: Hirmer
Sprache: Englisch, Deutsch

"Anlässlich des 50. Todesjahres Ludwig Meidners gibt der Katalog Einblicke in Begegnungen mit befreundeten Schriftstellern, Musikern und Künstlern aus der Zeit vor und während der Weimarer Republik, wie beispielsweise Leo Baeck, Bella Chagall, Max Hermann-Neiße und Max Reinhardt. 30 dieser auf seinen Porträts festgehaltenen Persönlichkeiten werden mit ausgewählten Gemälden, Fotografien, Gedichten und Kurzviten eindrücklich vorgestellt – ein künstlerisch-literarisches Panoptikum der Weimarer Zeit offenbart den beeindruckenden Facettenreichtum Meidners als Porträtist. Mit Texten von Johannes R. Becher, Jakob van Hoddis, Franz Pfemfert, Joachim Ringelnatz u. a.

Übersicht Personen / Begegnungen von Ludwig Meidner:

Jakob van Hoddis (1887 in Berlin – 1942 in Sobibór)
Paul Kleinschmidt (1883 in Bublitz/Pommern – 1949 in Bensheim)
Ernst Wilhelm Lotz (1890 in Culm an der Weichsel – 1914 in Bouconville)
Alexander Granach (1890 in Werbowitz – 1945 in New York)
Max Herrmann Neisse (1886 in Neiße – 1941 in London)
Eugen Kloepfer (1886 in Talheim – 1950 in Wiesbaden)
Walter Kaempfer (1899 in Braunschweig – 1991 in Berlin)
Andreas Weißgerber (1900 in Volos – 1941 in Tel Aviv)
Adolf von Hatzfeld (1892 in Olpe – 1957 in Bonn)
Leo Baeck (1873 in Lissa – 1956 in London)
Willy Jaeckel (1888 in Breslau – 1944 in Berlin)
Wolf Bergmann (1904 in Freiburg i. Br. – 1972 in Lissabon)
Max Reinhardt (1873 in Baden – 1943 in New York)
Karola Bloch (1905 in Polen – 1994 in Tübingen)
Franz Pfemfert (1879 in Lötzen – 1954 in Mexiko-Stadt)
Johannes Robert Becher (1891 in München – 1958 in Ost-Berlin)
Bella Chagall (1895 in Wizebsk – 1944 in New York)
Felix Stössinger (1889 in Prag – 1954 in Zürich)
Wilhelm Simon Guttmann (1891 in Wien – 1990 in London)
Rosebery d´Arguto (Martin Rozenberg) (1890 in Srenzk – 1943 in Auschwitz-Birkenau)
Tanja (keine Lebensdaten bekannt)
Fritz Salo Glaser (1876 in Zittau – 1956 in Dresden)
Martel Schwichtenberg (1896 in Hannover – 1945 in Sulzburg)
Henriette Hardenberg (1894 in Berlin – 1993 in London)
Theodor Däubler (1876 in Triest – 1934 in St. Blasien)
Dr. Wilhelm R. Valentiner (1880 in Karlsruhe – 1958 in New York)
Resi Langer (1890 in Breslau – 1971 in Berlin)
Uli Nimptsch (1897 in Charlottenburg, Berlin – 1977 in London)
Else Meidner (1901 in Berlin – 1987 in London)
Joachim Ringelnatz (1883 in Wurzen - 1934 in Berlin)" (Amazon)

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"Ludwig Meidner (* 18. April 1884 in Bernstadt an der Weide (Schlesien); † 14. Mai 1966 in Darmstadt) war ein deutscher Maler des Expressionismus sowie Dichter und Grafiker.

Ludwig Meidner zog nach dem Studium an der Breslauer Kunstakademie von 1903 bis 1905 nach Berlin, wo er Radierunterricht im Atelier von Herrmann Struck nahm. 1906 bis 1907 besuchte er die Académie Julian und das Atelier Cormon in Paris. Hier entdeckte er die Kunst von Picasso, Gauguin und Ensor und befreundete sich mit Amedeo Modigliani. 1912 gründete er mit Richard Janthur und Jakob Steinhardt die Gruppe Die Pathetiker. Nach einer Ausstellung in der Galerie „Der Sturm“ von Herwarth Walden löste sich die Gruppe jedoch im selben Jahr wieder auf. In Berlin arbeitete Meidner an verschiedenen expressionistischen Zeitschriften mit, unter anderem Der Sturm, Die Aktion, Die Weißen Blätter oder Der Feuerreiter.

In Meidners Frühwerk sind Einflüsse des Impressionismus und Postimpressionismus erkennbar. Ab 1912 ist sein expressiver, dynamischer Stil von Kubismus und Futurismus geprägt. Sein Hauptthema zu dieser Zeit war das hektische Großstadtleben, das er in Gemälden, dynamischen Zeichnungen und Grafiken (etwa der Mappe Straßen und Cafés) festhielt. Meidner schrieb hierzu: „Malen wir das Naheliegende, unsere Stadt-Welt! die tumultuarischen Straßen, die Eleganz eiserner Hängebrücken, die Gasometer, welche in weißen Wolkengebirgen hängen, die brüllende Koloristik der Autobusse und Schnellzuglokomotiven, die wogenden Telefondrähte (sind sie nicht wie Gesang?), die Harlekinaden der Litfaß-Säulen, und dann die Nacht ... die Großstadt-Nacht..“

Ab 1912 entstanden auch Katastrophenszenarien: brennende Städte mit Kometen und Feuersäulen am Himmel, die von panischen Menschenmengen bevölkert sind. Diese Apokalyptischen Landschaften wurden (nicht nur) von Meidner später als Vorahnungen des Ersten Weltkrieges interpretiert. Im Herbst 1913 lernte Meidner den Dichter Ernst Wilhelm Lotz kennen, mit dem er im April 1914 ein Wohnatelier in Dresden bezog. 1914 entstand Meidners Mappe Krieg, die sich, während in Deutschland noch allgemeine Kriegseuphorie herrschte, bereits in düsteren Bildern kritisch mit dem Krieg auseinandersetzte. Der frühe Kriegstod von Lotz bedeutete für Meidner einen großen Verlust.

Meidner leistete von 1916 bis 1918 seinen Militärdienst als Dolmetscher in einem Kriegsgefangenenlager ab. Hier entstanden auch seine beiden Bände mit expressionistischer, hymnischer Prosa Im Nacken das Sternemeer und Septemberschrei. Nach kurzem Engagement in revolutionären Künstlergruppen wie der Novembergruppe wandte sich Meidner in den 1920er Jahren intensiv religiösen Themen zu. Die latente Beschäftigung mit der Religion (etwa dem Thema des Jüngsten Gerichts in den Apokalyptischen Landschaften) wurde mehr und mehr zu einer bewussten religiösen Sinnsuche im Medium der Kunst. Aus der Suche nach seiner religiösen Identität entstanden Darstellungen im Selbstporträt von jüdischen Propheten und religiösen Zeloten. Ab Mitte der 1920er Jahre, als Meidner sein Leben streng nach den religiösen Vorschriften des Judentums ausrichtete, zeichnete er viele biblische Szenen und Idealporträts frommer Juden im Gebet. Obwohl sein Stil jetzt zunehmend naturalistisch wurde, weisen seine Bilder weiterhin eine gewisse Dramatik und expressive Spannung auf.

Meidner war auch ein bedeutender Porträtist, der viele Intellektuelle, besonders Schriftsteller, der Weimarer Republik in psychologisch intensiven Bildnissen festhielt. Neben Porträts in Ölmalerei schuf Meidner, vor allem zwischen 1914 und 1928, zahlreiche Porträtradierungen. Zu den Porträtierten zählen unter anderem die Dichter Johannes R. Becher, Max Herrmann-Neiße, Johannes Baader und Paul Zech, die Maler Conrad Felixmüller und Otto Th. W. Stein, die Schauspieler Eugen Klöpfer und Lotte Lenya, die Kunstkritiker Paul Westheim und Ernst Cohn-Wiener, der Pianist Walter Kaempfer, der Kunsthändler Israel Ber Neumann oder der Rabbiner Leo Baeck.

Zwischen 1927 – dem Jahr seiner Eheschließung – und 1932 zog sich Meidner weitgehend als bildender Künstler zurück und schrieb zahlreiche Feuilletons, die hauptsächlich im Kunstblatt, im Berliner Börsen-Courier und im Berliner Tageblatt erschienen.

Nach 1933 erhielt Meidner Mal- und Ausstellungsverbot im nationalsozialistischen Deutschland. In der Ausstellung „Entartete Kunst“ wurde ein Selbstporträt von ihm gezeigt. Um dem wachsenden antisemitischen Druck zu entgehen, nahm er 1935 eine Stelle als Zeichenlehrer am jüdischen Realgymnasium Jawne in Köln an. In Theodor Fritschs Hetzwerk Handbuch der Judenfrage wurde er 1936 als „führender Kunstjude“ gebrandmarkt. 1939 emigrierte Meidner nach London, wo er unter schwierigsten materiellen Umständen lebte. 1940–1941 war er als „Feindlicher Ausländer“ in verschiedenen Internierungslagern. Im Londoner Exil entstanden neben Aquarellen und Zeichnungen mit religiöser Thematik auch ein Bilderzyklus zur Judenverfolgung und einer Serie von humoristischen Szenen und Blättern, die ein groteskes Welttheater zeigen.

Da Meidner in London als Künstler nicht Fuß fassen konnte, kehrte er 1953 nach Deutschland zurück. Er vermisste Deutschland und schrieb an einen Freund: „Ich weiß nicht, ob Deutschland noch der Ort sein kann, wo Juden in größerer Zahl existieren und mitarbeiten können. Aber ich selber kann nur leben, wo man deutsch spricht und schreibt; noch immer liebe ich das, da ist nichts zu machen.“ Nach einem Aufenthalt im jüdischen Altersheim in Frankfurt am Main bezog er durch Vermittlung der Galeristin Hanna Bekker vom Rath ein Atelier in Hofheim am Taunus im Ortsteil Marxheim. 1963 übersiedelte er nach Darmstadt, wo er seine letzten Lebensjahre verbrachte. Ludwig Meidner wurde auf dem Jüdischen Friedhof in Darmstadt bestattet.

Im Gegensatz zu anderen expressionistischen Künstlern, etwa den Malern der Brücke oder des Blauen Reiters, wurde Meidner erst spät wiederentdeckt. Seit den späten 1980er Jahren, als seine Werke (auch auf dem Kunstmarkt) wieder international Beachtung fanden, gilt er als einer der Hauptvertreter des urbanen Expressionismus. Ludwig Meidner war Mitglied im Deutschen Künstlerbund.

Sein künstlerischer Nachlass wird im Ludwig Meidner-Archiv im Jüdischen Museum Frankfurt betreut, das auch die künstlerischen Urheberrechte Meidners verwaltet. Die 1990 gegründete Ludwig-Meidner-Gesellschaft in Frankfurt am Main arbeitet seit 2010 an einem Werkverzeichnis der Gemälde Meidners. Der schriftliche Nachlass wird seit 1996 im Stadtarchiv Darmstadt aufbewahrt und sukzessive für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht." (Wikipedia)

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Ludwig Meidner: Werkverzeichnis der Skizzenbücher
Gerd Presler, Erik Riedel
Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
Verlag: Prestel Verlag
Sprache: Deutsch, Englisch

"Ludwig Meidner (1884–1966) speiste seine künstlerischen Impulse aus einem inneren Glühen, das ihm den Beinamen „der Ekstatiker“ eintrug. Die Spontaneität seines künstlerischen Impetus' findet sich in den Skizzenbüchern in eindringlicher Weise bewahrt. Die Skizze diente Meidner so gut wie nie als vorbereitende Studie für ein späteres Bild, sondern ist eine selbstständige zeichnerische Ausdrucksform. Sein frühestes Skizzenbuch, eigentlich noch ein Schulheft, enthält neben Ornamentstudien auch erste künstlerische Gehversuche des Fünfzehnjährigen sowie das Fragment eines Märchenspieles. Die letzten datierten Blätter stammen aus Meidners Todesjahr. Als „entarteter“ Künstler verfemt und ins Exil getrieben, ist Ludwig Meidner längst als herausragender Vertreter des urbanen Expressionismus wiederentdeckt. Seine Gemälde sind im internationalen Kunsthandel begehrt und erzielen Millionenpreise. Trotzdem sind weite Teile seines künstlerischen OEuvres nur unzureichend dokumentiert. Dazu zählen auch die knapp fünfzig Skizzenbücher, die durch diese Publikation erstmals öffentlich zugänglich werden." (Amazon)

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Ludwig Meidner. Apokalyptische Landschaften. Ausstellungskatalog
Eberhard Roters, Carol S. Eliel
Gebundene Ausgabe: 103 Seiten
Verlag: Berlin : Berlinische Galerie (1990)

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Ludwig Meidner: Expressionismus, Ekstase, Exil
Gebundene Ausgabe: 312 Seiten
Verlag: Mann, Gebr.
Sprache: Deutsch, Englisch

"Ludwig Meidner (1884–1966) zählt zu den bedeutendsten Vertretern des urbanen Expressionismus und zu den wichtigsten jüdischen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Aus dem Exil in London kehrte der gebürtige Schlesier 1955 in die Bundesrepublik zurück, seine Frau Else blieb in England. In Meidners Zeichnungen, Gemälden und literarischen Texten werden die Erschütterungen und Umbrüche seiner Zeit erfahrbar. Der Band thematisiert sein Werk und dessen Wirkung als einen Spiegel der Zeitgeschichte. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem jüdischen Erfahrungshorizont von Meidners Arbeiten und deren bewegter Rezeptionsgeschichte." (Amazon)

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Horcher in die Zeit: Ludwig Meidner im Exil
Jüdisches Museum der Stadt Frankfurt, Museum Giersch der Goethe-Universität
Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Hirmer
Sprache: Englisch, Deutsch

"Apokalypse, Stadt, Krieg, Religion, Porträt, Exil und existentielle Erschütterung – Ludwig Meidner (1884–1966) zählt zu den herausragenden Künstlern des deutschen Expressionismus, der in seinem bildnerischen wie literarischen Werk mit seismographischem Gespür die Erschütterungen seiner Zeit erfasste.
Zum 50. Todesjahr des jüdischen Künstlers Ludwig Meidner richtet sich der Blick auf seine Arbeiten der Londoner Exilzeit von 1939 bis 1953 – Skizzenbücher, Aquarelle, Kohle- und Kreidezeichnungen, die unter schwierigsten äußeren Bedingungen entstanden. Sie stellen eine Mischung aus innerem Erleben und Zeitkommentar von höchster Intensität dar. Mit schonungsloser Direktheit ebenso wie mit symbolhafter Verdichtung handeln diese Werke von Schrecken, Isolation, Verfolgung und Vernichtung und einer grotesk-absurden Welt, die Meidner mit Spott und bissigem Humor, mit Sarkasmus und bizarrer Übertreibung eigenwillig in Szene setzte." (Amazon)

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Ludwig Meidner. Mit einer Selbstbiographie des Künstlers
Gebundene Ausgabe: 68 Seiten
Verlag: WENTWORTH PR
Sprache: Deutsch

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Verteidigung des Rollmopses. Gesammelte Feuilletons 1927-1932
Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Schöffling
Sprache: Deutsch

"Um das Jahr 1927 gerät der bedeutende expressionistische Maler und Zeichner Ludwig Meidner (1884-1966) in eine Krise, die sich hemmend auf seine künstlerische Produktivität auswirkt und zugleich ein Motiv dafür abgibt, ebendiese Situation in Feuilletons zu glossieren. Zwischen 1927 und 1932 entstehen so rund 100 feuilletonistische Texte, die etwa zur Hälfte in Berliner Zeitungen veröffentlicht wurden. Die Summe der Texte ist mit dem - auch von Meidner selbst bevorzugten - Etikett humoristische Geschichten aus dem Berliner Alltagsleben griffig, aber unzureichend charakterisiert.

Autorenporträt: Der Herausgeber: Michael Assmann, geboren 1946, Ausbildung als Verlagsbuchhändler, Studium der Germanistik und Philosophie. Nach Tätigkeiten im Suhrkamp Verlag und im Verlag Lambert Schneider ist er seit 1986 Lektor bei der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Veröffentlichungen u.a.: Stoßseufzer eines alternden Ekstatikers - Ludwig Meidners Feuilletons und die Erzählungen aus dem Nachlaß." (Amazon)

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Ludwig Meidner. Zeichner, Maler, Literat
Ines Breuer, Gerda Wagemann
Gebundene Ausgabe
Verlag: Stuttgart, Hatje, 1991 (1991)
Sprache: Englisch, Deutsch

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Das Motiv der Apokalypse in Literatur und Malerei des Expressionismus. Max Beckmann, Georg Heym, Ludwig Meidner und Paul Zech
Juliane Weiß
Taschenbuch: 100 Seiten
Verlag: GRIN Verlag
Sprache: Deutsch

"Masterarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,6, Universität Leipzig (Komparatistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Apokalypse, oder besser gesagt, die Vorstellung von der Apokalypse wird existieren, solange es die Menschheit gibt; wird es sie einmal nicht mehr geben, dann nur deswegen, weil sie aus ihrer Position als Fiktion herausgetreten ist und die Menschheit zerstört hat. Dass das Motiv der Apokalypse immer schon zum Kulturgut des Menschen gehörte, zeigt sich an den unzähligen künstlerischen Darstellungen, in denen es zum Ausdruck kommt. Auch in der Zeit des Expressionismus findet das Motiv häufige Verwendung. Schon ein Blick in die Menschheitsdämmerung, die wohl berühmteste Lyrik-Anthologie des Expressionismus, genügt, um einen Eindruck davon zu bekommen wie wichtig das Motiv der Apokalypse auch für die Künstler des Expressionismus war. Das Gleiche gilt für die bildende Kunst, denkt man nur an Ludwig Meidners Apokalyptische Landschaften oder an die Großstadtgemälde George Grosz'. Noch 1976 galt die Johannesoffenbarung als der in den vorhergehenden zweihundert Jahren am häufigsten zitierte Text in der europäischen Literatur. Dass das Motiv der Apokalypse auch heutzutage nicht an Relevanz und Aktualität verloren hat, zeigte zuletzt Eva Horn, die sich mit der Untersuchung künstlerischer Umsetzungen und möglicher realer Hintergründe der Apokalypse in ihrem 2014 erschienenen Buch Zukunft als Katastrophe auseinandersetzt. Als Beitrag zum Künstevergleich soll diese Arbeit aufzeigen, ob der Vergleich zwischen literarischen und malerischen Kunstwerken im Hinblick auf das Motiv der Apokalypse zu einer "wechselseitigen Erhellung" der Künste führt. Es soll an vier ausgewählten Werken des Expressionismus gezeigt werden, worin die Funktion des Apokalypse-Motivs liegt und in welcher Art und Weise das Motiv von den Künstlern verwendet wird." (Amazon)

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Ludwig Meidner - Maler seiner Zeit



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Horcher in die Zeit - Ludwig Meidner im Exil



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Stadtmuseum Hofheim - Ausstellung Ludwig Meidner



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Restaurierung und Rahmung | Ludwig Meidner | Apokalyptische Landschaft



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Meidners Erbe



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Leicester Museums - German Expressionist Artists - Ludwig Meidner



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The Violent Modernity of Ludwig Meidner’s 'Apocalyptic Landscape'



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Ludwig Meidner - Werke



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